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Die Südinsel

Hallo alle zusammen. Als erstes muss ich mich wohl für die lange Zeit entschuldigen in der ihr nichts gehört habt.

Wie ihr euch vorstellen könnt arbeite ich mittlerweile nicht mehr bei den Holzfällern. Ich habe es geschafft die Südinsel zwei Mal zu umfahren und somit fast jede Region mit perfektem Wetter zu erleben. Das erste Mal umrundete ich die Insel zusammen mit Irina und ihrer besten Freundin aus Deutschland, die zum Urlaub machen vorbei kam. Unsere Tour führte uns die Westküste entlang  bis nach Franz Josef. In diesem kleinen Ort kann man einen Gletscher bestaunen. Ich habe in meinem Leben noch nie einen gesehen und so wurde die 1 ½ Stunden Wanderung zum Gletscher ein unvergessliches Erlebnis. Im nächsten Dorf, in Fox, kann man wieder einen Gletscher bestaunen. Die beiden Gletscher Franz Joseph und Fox sind Zwillingsgletscher, das heißt sie werden vom gleichen Eismassiv hoch oben in den Bergen gespeist. Und zum Schluss noch ein Fakt der mich besonders überrascht hat, beide Gletscher wachsen seit ein paar Jahren wieder, jeden Tag etwa 70 cm.

Wir ließen die Gletscher hinter uns, vorbei an Seen, in denen sich die schneebedeckten Berge spiegeln. Wir besuchten das Bushman Center,  in dem man Opossum essen kann. Und riesigen Seen, die im Sonnenlicht unglaublich hellblau schimmerten flogen an uns vorbei. Wir fuhren an  Wanaka vorbei nach Queenstown. Die Nächte in Queenstown sollen sehr laut sein und so entschieden wir uns in ein Hostel etwas außerhalb zu gehen. 2 Stunden nachdem wir aus Queenstown gefahren waren kamen wir auch in Kinloch an und konnten unser Zimmer beziehen. Sah auf der Karte irgendwie gar nicht so weit aus. Doof nur wir mussten die Strecke am nächsten Tag wieder zurück. Etwas Gutes hatte der Umweg aber doch. Erstens war das Hostel wunderschön und zweitens hätten wir sonst nie den Wegweiser nach Paradise gesehen. Wir konnten der Versuchung einfach nicht wiederstehen und machten uns auf den Weg nach Paradise. Einige Kilometer später wies uns ein überdimensioniertes Schild auf erhebliche Straßenschäden hin, und dass man mit schweren Schäden am Auto rechnen müsste. Das war uns mittlerweile egal (Mietauto mit Vollversicherung) und wir fuhren weiter bis uns dann deutlich vor Augen geführt wurde, dass es hier mit unserem Auto definitiv kein Weiterkommen gibt. Die Straße führte direkt durch einen Fluss bei dem sogar all rad Fahrzeuge ihre Probleme hatten. Also mussten wir wohl oder übel umdrehen. Was haben wir daraus gelernt: Ins Paradies kommt man nur wenn man einen all rad Wagen fährt.

 Für uns ging es weiter nach Te Anau. Von dort kann man an einem Tag bin zum Milford Sound und wieder zurück. Der Ausflug dorthin war unbeschreiblich. Man fährt mit einem Boot den Fjord entlang und links und rechts von einem erheben sich Berge auf mindestens 1.500 Meter Höhe. Die Steilwand war so hoch, dass man sie nicht auf ein Foto bekam.

Von dort aus fuhren wir weiter die Südküste entlang, die aber alles in allem nicht so spannend war wie wir uns das vorgestellt hatten. Wenn meine erste Reise in Neuseeland hier her gegangen wäre hätte ich wahrscheinlich trotzdem noch Fotos über Fotos gemacht, nachdem was ich jetzt schon alles gesehen habe begeisterte sie mich nicht mehr richtig. Es ging weiter die Ostküste hoch und nach Dunedin bogen wir ab, landeinwärts in Richtung Lake Tekapo. Dort hatte man einen traumhaften Blick über den See an dessen Ende sich Mt. Cook erhob, der ca. 3.700 Meter hoch ist (glaube ich jedenfalls)

Der Weg führte uns weiter nach Christchurch, die bis jetzt schönste Stadt in Neuseeland. (Das ist auch nicht besonders schwer bei der Konkurrenz)

Den nächsten Stopp legten wir in Kaikura ein, wo ich ja bereits mit den Delphinen schwimmen war. Für uns ging es dann weiter auf die Nordinsel da ich in Taupo ein Vorstellungsgespräch für einen Job in einem Ski-Gebiet hatte. Das Gespräch verlief super und ich nehme es mal schon vor weg ich habe den Job bekommen. Ab dem 21. Juni werde ich am größten Berg der Nordinsel Skilifts bediene. Was ich da genau machen muss, weiß ich noch nicht aber das werde ich dann schon noch berichten.

Nach dem Gespräch ging es für mich so schnell es ging wieder auf die Südinsel um Tom in Christchurch abzuholen. Zusammen mit ihm und Irina reiste ich dann nochmal um die Südinsel wobei wir nur den südlichsten Teil aus Zeitgründen nicht besuchten. Dafür fuhren wir dieses Mal bis zum Mt. Cook und wanderten so dicht an Gletschern vorbei, dass man das Eis knacken hören konnte. Auf unserem Weg zurück nach Christchurch begaben wir uns noch auf die Suche nach einer Herr der Ringe Filmkulisse. Tom wollte unbedingt den Berg sehen auf dem Edoras, die Hauptstadt Rohans gebaut war. Ich weiß nicht wie weit wir gefahren sind doch eins war klar. Irgendwelche Häuser oder Straßen musste man nachträglich nicht aus den Aufnahmen entfernen denn dort gab es einfach gar nichts.

Ich werde so schnell wie möglich die schönsten Bilder der Reise hochladen damit ihr euch auch anschauen könnt über was ich hier eigentlich rede.

Im Moment bin ich mit Irina auf Jobsuche in der Nähe von Christchurch ich glaube wir haben relativ gute Karten mal schauen was sich ergibt ich werde euch da natürlich auf dem Laufenden halten.

Also macht das mal gut genießt die Bilder bin dann

Jan

24.4.10 14:04
 


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